Über den DengFeng Shaolin Tempel

Das dauerhafte Tempelgelände des Shaolin umfasst etwa 57.600 Quadratmeter. Der derzeitige Abt ist Shi Yongxin, der 47. Patriarch der Caodong-Schule und der 33. Nachfolger in direkter Linie. Besonders hervorzuheben ist die große Pagoden-Waldanlage des Shaolin-Klosters (Ta Lin), der größte erhaltene Stupa-Komplex Chinas. In der Tang-Dynastie erlangten die dreizehn legendären Mönche des Shaolin-Klosters Berühmtheit, als sie Li Shimin (später Kaiser Taizong) retteten. Zum Dank verlieh der Kaiser dem Kloster ehrenvoll den Titel „Bester und bedeutendster Tempel unter dem Himmel“.
Im Shaolin-Kloster lebte auch der legendäre indische Mönch Bodhidharma, der als Begründer des Chan-Buddhismus (Zen) gilt. Neun Jahre meditierte er in einer Höhle des Klosters und prägte dessen spirituelle Ausrichtung nachhaltig.
Das Shaolin-Kloster gilt nicht nur als die Wiege des Chan-Buddhismus in China, sondern auch als Ursprungsort des weltberühmten Shaolin Kung Fu. Berühmt ist der Ort daher als „Wiege des Chan-Buddhismus, Heiliger Ort des Kung Fu“ und wird oft als „Erster Tempel unter dem Himmel“ bezeichnet. Besondere Berühmtheit genießt das Kloster für das dort entwickelte Shaolin Kung Fu, weshalb der Spruch „Alles Kung Fu stammt aus Shaolin, Shaolin Kung Fu übertrifft alle“ bis heute weit verbreitet ist.
Das Shaolin-Kloster ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, steht unter nationalem Denkmalschutz und ist als Touristenattraktion mit der höchsten Bewertung von 5A eingestuft. Im August 2010 wurden das Hauptkloster, das Gründungskloster des ersten Patriarchen sowie der Pagodenwald und weitere bedeutende Gebäude des historischen Zentrums von Dengfeng von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
